Olympos

An der Küstenstraße 400 Richtung Süden fährt man mit dem Auto etwa 30 Kilometer, bis es dann nach links eine passähnliche Straße Richtung Küste geht. Jetzt noch 8 Kilometer über unwegsames Gelände, über ein Bachbett bis zum Ende des Weges. Vereinzelt gibt es auf dem Weg, links und rechts Möglichkeiten zum Essen. Hat man nun das Zahlhäuschen erreicht, bezahlt man pro Erwachsener 1,50 Eintritt. Mit Euro kann man übrigens überall bezahlen, außer bei den Einheimischen im Dorf. Die antike Stadt liegt am Fluss der von Westen herkommt, in dem zur damaligen Zeit noch mehr Wasser floss. Die Ruinen von denen man heute leider nur wenig sieht, sind auf unwegsamen Gelände. Im 1. Jahr vor Christus trieben dort Seeräuber unter dem Anführer Zeniketes ihr Unwesen. Sie waren es, die den Kult des Lichtgottes Mithras in den Mittelmeeraum gebracht haben. Olympos sowie Phaselis waren im Altertum die einzigen Hafenstädte, verloren aber mit dem Aufbau Antalyas ihren Nutzen. Nach einem Fussmarsch von etwa 1km, gelangt man an eine schöne Badebucht, die auch gern von Ausflugsschiffen angesteuert wird.